Hangzhou

Das Leben ist hier wesentlich entspannter und gemeinschaftlicher als in Shanghai. Die Leute verbringen die meiste Zeit damit, sich in den Parks am berühmten Westsee zu treffen, zum Tee trinken, Mahjong spielen, Tanzen, Singen, Taiji und Gymnastik machen.
Es gibt sehr viele Touristen, aber fast gar keine Ausländer. Ich fiel also auf. Hin und wieder drehten sich Leute nach mir um, machten sogar Fotos. Bei Aussichts- und Fototpunkten wurden wir vorgelassen. Besonders beeindruckte mich ein älterer Herr (87), der mich mit fließendem Englisch in China willkommen hieß. Es stellte sich heraus, dass er sich jeden Sonntag mit anderen Chinesen im Park trifft um Englisch sprechen zu üben.
Wir verbrachten nicht nur Zeit am Westsee, sondern fuhren auch zu etwas ferner gelegenen Orten. Wir besichtigten den Lingyin-Tempel, einer der größten und wohlhabendsten Tempel des Landes. Besonders eindrucksvoll waren die 20 Meter hohe Statue eines Buddhas und die Halle mit 500 lebensgroßen Statuen, jede einen anderen Heiligen darstellend.
Von hier aus ging es weiter in ein kleines Dorf – Longjing. Teeliebhabern könnte dieser Name bekannt sein, von hier kommt der berühmteste grüne Tee Chinas, wahrscheinlich auch der teuerste. Überall waren Teeplantagen. Leider habe ich die Erntesaison verpasst und bekam somit nicht die Gelegenheit die Teeproduktion hautnah zu erleben.

1 Kommentar:

  1. das klingt so toll - im land des tees... mein neid ist dir sicher :-)

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